Fischsterben im Neuhofener Altrhein verhindern, langfristigen Gewässerschutz angehen

Zum zweiten Mal in fünf Jahren hat es in den vergangenen Tagen ein Fischsterben im Altgewässer des Neuhofener Altrheins gegeben. Das Altgewässer ist ein vor Jahrhunderten entstandener Altrheinarm. Der danebenliegende Baggersee wird seit Jahren durch eine Tiefenwasserableitung mit Kosten in Höhe von Hunderttausenden Euro gerettet.

Hierzu erklärt, Maurice Kuhn, Sprecher der Altriper GRÜNEN: „Wir Altriper GRÜNE möchten uns bei den Mitarbeitern der Feuerwehr und des Bauhofs sowie bei der Ortsgemeinde und dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde recht herzlich bedanken für ihren raschen und überlegten Einsatz. Unmittelbarer Grund des Fischsterbens ist ein praktisch vollständiger Mangel an Sauerstoff in dem Gewässer. Hohe Einträge von Nitrat, Phosphat und anderen Stoffen haben diese Entwicklung begünstigt.“

Co-Sprecher Dr. Armin Grau ergänzt: „Jetzt geht es darum endlich umfassende gewässerschützende Maßnahmen einzuleiten und den Nähr- und Schadstoffeintrag zu reduzieren. Gewässerschutz ist sehr teuer, wenn er zu spät einsetzt, wie wir in Altrip mit der Tiefenwasserableitung seit Jahren feststellen müssen. Für den Gewässerschutz gibt es wirksame Programme des Landes, die bei uns am Neuhofener Altrhein endlich genutzt werden müssen, um unseren Altrhein zu schützen.“

Pressemitteilung von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN OV Altrip vom 08.09.20

 

 

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