Jugendarbeit

Jugendliche sollen zukünftig verstärkt in die politische Arbeit und in die Planungen und Vorhaben der Gemeinde unter Berücksichtigung der Jugendinteressen eingebunden werden, so lautet unser Antrag, den der Gemeinderat im November 2009 einstimmig angenommen hat.

 

Die Gemeindeverwaltung wurde dadurch anhand unseres Antrags beauftragt, gemeinsam mit dem Sozial-,JugendundSportausschuss,denMitarbei- tern des Jugendzentrums und interessierten Alt- riper Jugendlichen ein Konzept zur Jugendmitbe- stimmung und –beteiligung in Altrip, zum Beispiel in Form eines Jugendgemeinderates, Jugendbeirates, in Form von Jugendforen, Jugendbürgerver- sammlungen oder Jugendkonferenzen zu erstellen. Weiter erhielt die Gemeindeverwaltung den Auf- trag, die Altriper Jugend im Amtsblatt sowie über die Homepage der Gemeindeverwaltung und über die ortsansäßigen Vereine aufzurufen, an der Kon- zepterstellung mitzuarbeiten. Eine Altersbeschrän- kung soll dabei nicht festgelegt werden. Dabei ist es uns wichtig, dass zum Ausdruck kommt, dass die Beteiligung der Jugendbeauftragten der Kir- chen und Vereine an der Konzepterstellung aus- drücklich erwünscht ist.

Die Intension unseres Antrags ist es, eine Basis zu schaffen, die es ermöglicht, dass auch die Interes- sen von jungen Menschen künftig in die Ortsgestal-tung einfliessen.

Dabei soll Wert darauf gelegt werden, Jugendlichen unterschiedliche Formen der Mitbestimmungs- und Beteiligungsmöglichkeiten anzubieten. Das Kombi- nieren von verschiedenen Modellen soll die Mög- lichkeit eröffnen, möglichst viele Altriper Jugendli- che zu erreichen. Schließlich gibt es sowohl junge Menschen die sich gerne kontinuierlich in Entschei- dungsprozesse einbringen und andere, die lieber an partiellen, zeitlich begrenzten Projekten oder Foren mitarbeiten. Deshalb soll das Spektrum der Beteiligungsmöglichkeiten nach unserem Antrag, im erarbeiteten Konzept möglichst breit gefasst sein.

Vereine und Kirchen leisten genauso wie das Ju- gendzentrum einen wichtigen Beitrag zur Ju- gendarbeit in Altrip. Bei der Vernetzung kann die Gemeindeverwaltung unserer Ansicht nach eine wichtige Rolle spielen, wenn sie dabei die breite Facette der Interessen der Altriper Jugend kennt und im Blick hat.

Es ist uns dabei aber auch wichtig, dass die Inte- ressen unserer Jugendlichen in ihr Lebensumfeld auch sonst besser einbezogen werden. Sei es bei der Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Räumen, und Einrichtungen, von Festen oder Ferien- und Freizeitangeboten. Hierfür gilt es ein Konzept zu er- arbeiten, dass im Sinne einer kinder- und jugend- freundlichen Gemeinde ein hohes Maß an Kontinui- tät in der Jugendbeteiligung und –mitbestimmung bietet.

Das sich das nicht von heute ́auf morgen umsetzen läßt ist uns bewußt. So ein Prozeß muß sich entwi- ckeln. Aber es ist wichtig, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und mit den Jugendlichen ein Kon- zept zu entwerfen, dass konkrete Schritte aufzeigt, um dieses Ziel zu erreichen. Wir hoffen damit einen Prozeß angestoßen zu haben, für eine zielgruppen- orientierte Jugend-arbeit. Ob er gelingt, liegt allein an den Akteuren, die den Prozeß gestalten ganz im Sinn „vun de ́ junge Leit ́“

 

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